iPhone 5/4GS wird am 04. Oktober vorgestellt!

Die Gerüchteküche brodelt und die Spekulationen, wie das neue iPhone aussehen wird und was es kann, sind vielfältig. Je nach Quelle erfährt man, dass das iPhone 5 / 4GS über ein grösseres Display verfügen soll, eine bessere Kamera mitbringt oder, wenn man diesen utopischen Berichten Glauben schenken will, über eine projizierbare Tastatur verfügt ;-).

Was nun jedoch klar zu sein scheint – Apple CEO Tim Cook wird das neue Gerät am nächsten Dienstag, 04. Oktober 2011, der Presse vorstellen. Entsprechende Einladungen an die Presse und grössere Technikblogs wurden verschickt und es scheint, als ob das Warten bald ein Ende hat. Als offizieller Verkaufsstart des neuen Gerätes wird der 14. Oktober angegeben. Bei der deutschen Telekom kann man das iPhone 5 sogar jetzt schon vorbestellen. Angeblich soll Apple für den Verkaufsstart 26 Mio. Geräte bereithalten. Otto Normalverbraucher wird also Gas geben müssen, um sich schon in den ersten Tagen/Wochen ein Gerät zu sichern.

Was können die iPhone-Fans ungefähr erwarten?

  • Bei der Verarbeitung des neuen Geräts scheint Apple von Glas auf Metall zu wechseln. Die von einigen beim iPhone 4 vermisste Stabilität und Robustheit könnte nun also beim iPhone 5 umgesetzt werden. Auch soll durch die Verwendung eines Metallgehäuses ein Antennenproblem verhindert werden, wie es bei einigen Nutzern der vierten Generation aufgetreten ist.
  • Der Prozessor dürfte den letzten News nach der gleiche sein wie man ihn im iPad 2 vorfindet – ein Apple A5 Dualcore-Prozessor mit 1GHz Taktfrequenz.
  • Im Bereich Software wird das iPhone 5 wohl mit iOS 5 und iCloud vertrieben werden. Man kann daher davon ausgehen, dass die beiden Produkte gleichzeitig mit dem Gerät auch für bisherige iPhone-Nutzer verfügbar sein werden.
  • Einige Quellen vermuten, dass das Display ungefähr gleich gross bleiben wird. Eine Vergrösserung von 3.5 auf 3.7 Zoll ist allerdings denkbar, falls der Rahmen etwas schmaler wird. Somit bliebe das Handling und die Breite des Gerätes trotz grösserem Display unverändert.
  • Der Zulieferer der iPhone Kamera, Omnivision, hat kürzlich eine neue 8-Megapixel-Kamera vorgestellt. Dies könnte darauf schliessen lassen, dass das iPhone 5 eine qualitative Verbesserung im Bereich der Fotographie erfahren wird.
  • Der auf der Presseeinladung geschriebene Teaser “Let’s talk iPhone” verleitet einige Techblogs zum Schluss, dass das iPhone 5 einen verbesserten Sprachassistenten mitbringen soll. Unter anderem sollen damit E-Mails, SMS und Termineinträge erstellbar sein.
  • Preislich dürfte sich wohl nicht gross etwas ändern. Wie bei den bisherigen Launches wird der Preis (ohne Handy Abo) wohl um die 900 CHF betragen. Ein stolzer Preis für ein Telefon. Aber das sind wir uns von Apple ja (leider) gewohnt.
Man darf also gespannt sein, was nächsten Dienstag passieren wird!

HDR Fotos on the go mit dem iPhone.

Für meinen zweiten Blogpost habe ich mir ein Thema ausgesucht welches mir persönlich viel Freude bereitet – nennen wir es mobile Spontanfotografie und die Verwendung von Social Photocommunities.

Social Photocommunities

Immer mehr Communities rund um die Fotografie finden ihren Weg auf Smartphones. Damit wird es immer einfacher und bequemer auch von unterwegs Bilder und Ereignisse mit Freunden und Familie zu teilen. Nun kann man ganz einfach nach dem Kompaktkamera-Motto “point and shoot” vorgehen und ein unbearbeitetes Bild zur Schau stellen, oder mit wenigen Schritten überzeugende und erstaunlich ansprechende Bilder präsentieren. Dazu gibt es unzählige Apps welche  gute Ergebnisse liefern. Einige dieser Community Apps wie z.B. Instagram (kostenlos) oder Path (kostenlos) bieten direkt beim Hochladen Möglichkeiten, um das geschossene Foto visuell aufzupeppen. Man schiesst ein Foto oder lädt eines von der iPhone Filmrolle hoch, gibt einen Titel und ein paar Worte ein um den Augenblick zu beschreiben, wählt einen Filter aus der dem Bild zusätzliche Magie verleiht und klickt auf “Hochladen”. Fertig ist das beeindruckende Foto einer im Prinzip alltäglichen Szene.

Nun soll das aber keine Review einer solchen Community App werden, sondern eine kurze Erklärung wie man mit der Kombination von zwei iPhone Apps in nur wenigen Augenblicken schöne Fotos mit richtig ansprechenden Effekten erstellen kann.

Schritt 1 – Pro HDR

Die erste Applikation, welche ich für das Schiessen des eigentlichen Fotos verwende, heisst Pro HDR und ist im App Store für 2.20 CHF verfügbar (zwar gibt es auch eine kostenlose Lightversion, doch fügt diese jedem Bild einen Markierung hinzu und ruiniert so ein eigentlich tolles Bild).
Startet man nun die App, so bieten sich zwei Möglichkeiten um ein HDR (High Dynamic Range) Foto zu erstellen. Dabei werden zwei Bilder mit unterschiedlicher Helligkeitseinstellung geschossen und übereinander gelegt, um auch dunkle Bereiche gut sichtbar zu machen welche sonst z.B. wegen Gegenlicht nur schlecht erkennbar wären.
Die erste Möglichkeit ist die automatische Erkennung und Analyse der Lichtverhältnisse. Dabei reicht es das iPhone still zu halten, den Bildschirm zu berühren und einige Sekunden zu warten bis beide Fotos gemacht und zusammengefügt wurden.
Die Alternative liegt in der manuellen Auswahl der hellen bzw. dunklen “Problemzonen” des Motivs, sodass das Bild ganz nach dem persönlichen Gusto erstellt werden kann. Persönlich bevorzuge ich die manuelle Variante, da sie etwas schneller ist und die Resultate sehr zufriedenstellend sind.
Wurden die beiden Fotos nun zusammengefügt, so kann man mit einigen Reglern unterschiedliche Einstellungen vornehmen. So kann man z.B. die Helligkeit, den Farbton, die Sättigung u.a. manuell einstellen. Meistens beschränke ich mich dabei aber auf eine leichte Korrektur von Kontrast und Sättigung.

Schritt 2 – Camera+

Nun kommt die zweite Applikation zum Zug – Camera +. Auch diese App ist für 2.20 CHF im App Store verfügbar. Das zuvor mit Pro HDR zusammengefügte Foto wird manuell selektiert und ist nun bereit für die letzte Bearbeitung. Hier gibt es eine grosse Zahl an möglichen Filtern, Effekten und Bearbeitungsmöglichkeiten aus denen man auswählen kann. Nach langem Testen der einzelnen Effekte und Filter muss ich jedoch dem Herren zustimmen der mir diese App erstmals nahegelegt hat – es braucht eigentlich meistens nur einen Szenenfilter für ein gutes Resultat: Clarity. Damit wird das Foto geschärft, der Kontrast einzelner Farbtöne verändert und die Farben etwas kräftiger dargestellt.

Fazit

Obwohl man mit der Kombination der beiden Apps tolle Resultate erzielen und richtig gute Fotos erstellen kann, ist der Gesamtpreis von 4.40 CHF doch recht happig. Mich hat diese Investition jedoch nicht gestört da ich echt viel Spass daran habe mein iPhone zu zücken um on the go Fotos zu schiessen und mit Freunden zu teilen. Für jemanden der diese mobile Art der Fotobearbeitung nur einmal ausprobieren möchte und nur ungerne etwas dafür liegen lässt gibt es aber eine Vielzahl an kostenlosen Apps oder solchen mit einer Trial- oder Lightversion, wie z.B. Camera Plus, Instagram (Photocommunity mit integrierten Bearbeitungsfiltern) oder  Picture Effect Magic.

Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit den beiden genannten oder anderen Foto-Apps gemacht? Was sind Eure Pros und Contras, was hat Euch speziell gut gefallen? Hinterlasst mir doch einen Kommentar dazu, Feedback zum Post und vor allem: zeigt her Eure Werke! ;-)

Hier einige weitere Fotos die in den letzen Wochen entstanden sind. Bei dieser Auswahl ist allerdings auch das eine oder andere dabei welches nicht mit dem hier beschriebenen Verfahren erstellt wurde und mir einfach gut gefällt.

Cheers,
Virgile.